Raus in die Welt: Helene erzählt von ihrer Zeit in Ghana! 🇬🇭
Wie fühlt es sich an, einen Freiwilligendienst im Ausland zu machen? Helene erzählt von ihren Erlebnissen, besonderen Begegnungen und persönlichen Highlights.
Du hast auch Lust, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen, dich auszuprobieren und etwas zu bewegen? Dann entdecke die internationalen Freiwilligendienste im CVJM!
👉 Alle Infos findest du hier.
Wie das ganz konkret aussieht und welche Erfahrungen Helene dabei gesammelt hat, erzählt sie im Interview. 👇 Viel Spaß beim Lesen!
Ein Jahr Ghana! Was hat dich an Land und Leute begeistert?
Mich haben besonders die Herzlichkeit, die Offenheit der Menschen und wie ich von ihnen willkommen geheißen wurde, begeistert. Dazu färbt die entschleunigte Lebensweise in Ghana total auf einen ab und diese Art des Lebens und Verweilens hat mir ganz neue Perspektiven gezeigt. Ich mochte auch die Art, wie Glaube gelebt und gefeiert wird, eine ganz neue Weise, die mich fasziniert und angesteckt hat. Vor allem haben mir auch die Lebensfreude und der starke Zusammenhalt der Gemeinschaften gefallen.
Was hat dich an der Arbeit des YMCA Ghana vor Ort beeindruckt?
Mich hat beeindruckt, wie sehr sich der YMCA für junge Menschen einsetzt und ihre Entwicklung unterstützt. Besonders die Umwelt- und Aufklärungsprojekte haben mich begeistert. Ich bin froh, ein Teil von dieser tollen Arbeit und dem engagierten Team gewesen zu sein. Außerdem wurde ich mit meinen eigenen Ideen offen aufgenommen und unterstützt, wodurch es mir ermöglicht wurde, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen, welches weiterhin läuft und einen großen Einfluss auf Jugendliche hat.
Wo konntest du dich einbringen und für Kinder und Jugendliche da sein?
Ich konnte mich besonders durch mein Projekt, die Gründung einer neuen Ten-Sing-Gruppe, einbringen. Gemeinsam haben wir gespielt, gesungen, getanzt und zwei Shows auf die Bühne gebracht. Dabei konnte ich Jugendliche ermutigen und ihre kreativen Fähigkeiten fördern. Bei den vielseitigen Aufgaben im YMCA habe ich mich auch sehr gerne eingebracht, zum Beispiel bei allen Schulprojekten, Workshops und dem Youth Center, bei denen wir Kindern und Jugendlichen spielerisch Lerninhalte beigebracht und einen geschützten Ort für sie kreiert haben.
Was konntest du persönlich in dem Jahr lernen?
Ich bin selbstständiger und selbstbewusster geworden. Ich habe gelernt mit ganz neuen Herausforderungen umzugehen und in einem fremden Umfeld ein Zuhause zu finden. Außerdem habe ich unzählige Perspektiven kennengelernt und meinen Horizont enorm erweitert. In Ghana lernt man, noch mehr im Moment zu leben, das Beste aus allem zu machen und eine innere Zufriedenheit auszustrahlen.
Was ist dein Fazit des Jahres?
Das Jahr in Ghana hat mich persönlich über mich hinauswachsen lassen und mir unglaublich viel gegeben. Ich habe Menschen kennengelernt und Erfahrungen gesammelt, die mich für immer prägen werden. Besonders die Arbeit, die Auslebung des Glaubens und die Warmherzigkeit der Menschen wird mir in Erinnerung bleiben. Ich bin dankbar für alles, was ich lernen, einbringen und erleben durfte. Ghana wird für mich immer ein Zuhause und ein großer Teil meines Lebens sein.
Helene wird uns am 28.10. in Erfurt besuchen und berichten. Freu dich auf einen interessanten Abend! Weitere Infos folgen ...
- Aufrufe: 16





